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Sehenswürdigkeiten
der Stadt Braunau
Der Walchergraben und Färbergraben (Plan Nr. 29) Eigentlich
ist es ein durchgehender und im Osten des Stadtkernes aufgeschütteter
Graben. Wenn man den Torturm in Richtung Süden durchschreitet, kommt man
unmittelbar danach auf eine steinerne Brücke, durch welche der Graben,
vom Beschauer aus gesehen, geteilt wird. Zur Zeit der Stadtgründung waren
diese Gäben zusammen mit dem fast völlig aufgeschütteten Hundsgraben im
Osten die schützenden Gräben der jungen Stadt. Der Walchergraben, der
westliche Teil des geteilten Grabens, hatte seinen Namen von den Tuchwalkern,
die sich dort befanden. Im vorigen Jahrhundert hatte man in diesem Graben
eine Schleifmühle erbaut und den Graben in "Schleifmühlgraben" umbenannt.
Dieser Name gilt noch heute. Malerwinkel (Plan Nr. 10) der das Ende dieses kurzen Weges bildet. Wirklich malerisch ist der Blick auf die Türme der Stadt: den Wasserturm, den Tortur, den Stadtturm und den alles überragenden Turm St. Stephan. Man kommt hier vorbei an den drei Badhäusern, dem Vorderbad (Haus Färbergasse 13), dem Mitterbad (Haus Am Berg 1) und dem Hinterbad (Haus Mühlengasse 2) Während das Vorderbad von der Stadt, vor allem für die Stadtarmen betrieben wurde, diente das Mitterbad den reichen Bürgern als Badhaus. Das Hinterbad gehörte zum Hl.-Geist-Spital und war vor allem für die Pfründner des Spitals gedacht. Vom Malerwinkel aus hat man weiters einen schönen Blick auf die Siedlung am Berg, bei der es sich um die erste Stadterweiterung nach 1380 handelt. Der hier beschriebene Weg konnte erst vor wenigen Jahren geschaffen werden. Quelle: |